Saisonrückblick des SV 09 Arnstadt in der Verbandsliga
Starke Rückrunde brachte Platz sieben
Mit dem siebenten Tabellenplatz erreichten die Nullneuner zum Ende der Saison souverän, einen einstelligen Tabellenplatz. Dabei absolvierten die Heun Schützlinge eine recht durchwachsene Vorrunde, bei der sie sogar zweimal das Tabellenende zierten. Ursachen dafür waren die zunächst nicht kompensierten Abgänge Langes, T. Staudes und Bergers, keine optimale Vorbereitung, die schlechte Chancenverwertung, das mangelnde Abwehrverhalten aller Mannschaftsteile, eine unerklärliche Heimschwäche mit fünf Niederlagen und der Fehlstart in der Liga, einschließlich des frühen Pokalausscheidens in Struth-Helmershof. So kam der SV 09 am sechsten Spieltag zum ersten Sieg gegen Zeulenroda. Doch nach einer fast perfekten Vorbereitung in der Winterpause, bei optimalen Bedingungen fand sich die Mannschaft schnell, agierte vor dem Tor zielstrebiger, verbesserte ihr Abwehrverhalten, gefiel auch zunehmend spielerisch und zeigte in der Rückrunde ihr wahres Gesicht. Insgesamt erspielten sich die Nullneuner 50 Punkte bei 14 Siegen/8 Remis/10 Niederlagen und 54:46 Tore. Dabei gelangen in der Rückrunde zumeist überzeugende Vorstellungen. Erwähnenswert auch, das man die letzten neun Begegnungen ungeschlagen blieb. Mit 32 Punkten bei 9 Siegen/5 Remis und nur zwei Niederlagen (2:1 beim Meister in Gera und 2:0 gegen Borsch) sammelten die Arnstädter fleißig Punkte und schoben sich in der Rückrundenbilanz hinter dem Aufsteiger 1. FC Gera 03 auf den zweiten Platz. In heimischen Gefilden erreichte man ausbaufähige 26 Punkte bei 8/2/6 und 29:27 Toren. In den Auswärtsspielen jedoch präsentierte sich der SV 09 als echte Einheit und brachte es auf respektable 24 Punkte bei 6/6/4 und 25:19 Tore. Auch hier war nur der 1. FC Gera 03 einen Tick besser. Acht mal hielt Torwart Christian Apel sein Tor sauber, sieben mal gelang kein eigener Torerfolg. Gegen Zeulenroda, Leinefelde und Rudolstadt blieb die Mannschaft ohne Punktverlust, während man gegen Borsch und den 1. FC Gera 03 leer ausging. Insgesamt erhielt man vier Elfmeter, zwei verwandelten Steffen Danneberg und Andy Trübenbach, während David Leischner und Danneberg vom Punkt scheiterten. Positiv verlief die Entwicklung im Fairplay, mit nur einer Ampelkarte belegte der SV 09 einen guten Mittelfeldplatz. In die Torschützenliste trugen sich 11 Akteure ein. Verlass war wieder auf Jens Lippert, der starke 18 Tore erzielte und in der Torschützenliste der Liga den vierten Platz belegte, es folgen der nach langem Leidensweg seinen Torriecher wieder findende Denny Gothe mit 10 Toren, Andy Trübenbach 7, David Leischner und Daniel Trübenbach je 5, Peter Springer 3, Steffen Danneberg 2, sowie Rocco Lux, Dominik Voigt, Sven Merten und Maik Wedekind mit je einem Treffer. Trainer Jürgen Heun brachte 26 Spieler zum Einsatz, von denen keiner alle 32 Begegnungen bestritt. Mit je 31 Einsätzen führen Lippert und Leischner diese Liste an. Danach kamen Norman Bonsack auf 30, Gothe auf 29, Marc Manuel Moritz auf 28, Danneberg auf 27, Springer, Christopher Seel und Steven Eger auf 26, Apel auf 25, Lux auf 24, A. Trübenbach auf 23, D. Trübenbach auf 21, Wedekind auf 15, Christian Güntner auf 10, Andre Hoffmann und Voigt auf 9, Tobias Krieghoff auf 6, Christian Streckenbach, Sven Merten und Marcus Kemter auf je 5, Lukas Glass auf 4, Stefan Schwulera auf 3, Patrick Pysall auf 2, sowie Florian Vester und Sandro Frank auf einen Einsatz. Erfreulich die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft, von der sich Christian Güntner und Tobias Krieghoff mit ansprechenden Leistungen nachdrücklich für weitere Einsätze empfahlen, dazu fanden eigene Talente wie Sandro Frank, Andre Hoffmann und Torwart Patrick Pysall den Weg in den Kader des Verbandsligisten. Ohne aber die zahlreichen Unterstützer und Helfer, die ein funktionierendes, sportliches und wirtschaftliches Umfeld schafften, wäre solch ein Erfolg nicht machbar. Dank gilt somit den treuen Sponsoren, dem Vorstand, Trainer Jürgen Heun, der medizinischen Abteilung, Stadionsprecher, dem Betreuerteam, der Ordnergruppe und Kassierern und natürlich den tollen Fans, hier sei vor allem „Chaos Arnstadt“ stellvertretend genannt.