Insgesamt spielten die Nullneuner eine tolle Saison, bestätigten nicht nur ihre Leistungen aus dem Aufstiegsjahr, sondern konnten sich weiter verbessern und schrammten nur um haaresbreite am dritten Tabellenplatz vorbei. Mit ihrem gewachsenen spielerischen Vermögen waren die Arnstädter fast immer in der Spitzengruppe der Liga vertreten. Mit 51 Punkten und 56:34 Toren bei 15 Siegen/6 Remis/8 Niederlagen belegte man wie im Vorjahr den 4. Platz in Thüringens höchster Spielklasse und erreichte damit die ausgegebene Zielstellung, mit einer Platzierung unter den ersten fünf Mannschaften eindrucksvoll. In heimischen Gefilden kam man auf 26 Punkte und 21:14 Tore bei 8/3/3, aber auch in den Auswärtspartien standen respektable 22 Punkte, 35:20 Tore bei 7/3/5 zu Buche. Starke 12 x hielt Christian Apel seinen Kasten sauber, dagegen standen fünf Spiele ohne eigenen Torerfolg. Nur gegen die Spitzenteams aus Sondershausen und Gotha, sowie Weimar blieben die Heun Schützlinge ohne Punkte. Zwei Elfmeter erhielt der SV 09, wobei Rocco Lux seinen Elfer in Sondershausen verwandelte, während Steffen Danneberg in Schmölln vom Punkt scheiterte. Drei Strafstöße wurden gegen Arnstadt verhängt, zwei führten durch Müller (Weimar) und Sengewald (Zeulenroda) zum Torerfolg, Schumann (Weida) schoß den Ball an den Pfosten. Beeindruckend wie sich die junge Mannschaft (Durchschnittsalter 23,88 Jahre) präsentierte, spielerisch überzeugte und schon erstaunlich beständige Leistungen bot. Der höchste Sieg gelang beim 7:1 in Weida, die höchste Niederlage kassierte man ausgerechnet am letzten Spieltag beim 0:4 gegen Heiligenstadt, was am Ende den dritten Platz kostete. In die Torschützenliste trugen sich 17 Schützen ein, davon trafen Petzold (Gera), Busch (Altenburg) und Pohl (Zeulenroda) ins eigene Tor. Sie wird souverän von Jens Lippert mit tollen 20 Treffern angeführt. Damit erreichte Jens in der Torjägerliste der Thüringenliga den dritten Platz, nur die Sondershäuser Schenke und Caspar trafen einmal mehr. Mit gebührendem Abstand folgen Steffen Danneberg, David Leischner, Daniel Trübenbach und Peter Springer mit je 4, Rocco Lux, Andy Trübenbach je 3, Maik Wedekind, Marc- Manuel Moritz, Norman Bonsack und Georg Berger je 2, sowie Denny Gothe, Torsten Staude und Christopher Seel mit je einem Tor. Insgesamt waren 22 Akteure in den Punktspielen im Einsatz. Alle 30 Spiele absolvierte nur Jens Lippert, vor Christian Apel und Maik Wedekind je 29, Georg Berger und Daniel Trübenbach je 28, Norman Bonsack, Rocco Lux, Peter Springer und Torsten Staude je 25, Christopher Seel, Steffen Danneberg, Marc Moritz und David Leischner je 24, Oliver Lange 20, Denny Gothe 13, Andy Trübenbach 11, Steven Eger 10, Sebastian Eck 6, Dominik Voigt 5, Karsten Staude und Sebastian Klein je 3, sowie Christian Streckenbach mit einem Einsatz. Obwohl in der Rückrunde nur eine rote Karte ausgesprochen wurde, waren die sechs vorher sicherlich auch umstrittenen Feldverweise einfach zu viel, um sich in dieser Wertung vom Tabellenende zu lösen. An der Rückrunde gilt es aber anzuknüpfen. Nicht nur in der Liga waren die Nullneuner erfolgreich, auch im Thüringer ODDSET Pokal drückten sie ihren Stempel auf und erreichten als erste Mannschaft aus dem Ilmkreis nach der Wende das Halbfinale. In dieser spannenden Begegnung mit dem Regionalligisten ZFC Meuselwitz gab man sich vor über 1000 Zuschauern erst nach großem Kampf mit 2:0 geschlagen. Auch in der Hallensaison wussten die Arnstädter zu überzeugen und erkämpften sich den Titel des Thüringer Vizemeisters. Ohne aber die zahlreichen Unterstützer und Helfer, die ein funktionierendes, sportliches und wirtschaftliches Umfeld schafften, wäre solch ein Erfolg nicht machbar. Dank gilt somit den treuen Sponsoren, dem Vorstand, Trainer Jürgen Heun, der medizinischen Abteilung, Stadionsprecher, dem Betreuerteam, der Ordnergruppe und Kassierern und natürlich den tollen Fans, hier sei vor allem „Chaos Arnstadt“ stellvertretend genannt.