SV 09 Arnstadt : FC Carl Zeiss Jena II 0:5 (0:1)
Kunstrasenplatz am Obertunk eingeweiht
Eine gelungene Veranstaltung, anlässlich des Einweihung des Kunstrasenplatzes sahen um die 400 Fans bei strahlendem Sonnenschein am Obertunk. Nachdem der Platz vom Bürgermeister der Stadt Arnstadt Hans Christian Köllmer, dem Landrat Benno Kaufhold, dem Präsidenten des SV 09 Arnstadt Jörg Giszas, Förderer Georg Bräutigam, sowie Vertretern der Baufirma, des Projektleiters Herrn Casparius, dem Hauptgeschäftsführer des Thüringer Fußball-Verbandes Hans-Joachim Jungnickel, sowie Verantwortliche der Stadt Arnstadt und der Arnstädter Fußballvereine offiziell übergeben wurde, fand das erste Spiel an diesem Tag zwischen den A-Juniorenteams der JSG Arnstadt und des FSV Blau Weiß Stadtilm (2:2) statt. Als Höhepunkt standen sich anschließend Verbandsligist SV 09 Arnstadt und Oberligist FC Carl Zeiss Jena II gegenüber. Das am Ende klare Ergebnis muß relativiert werden, da auf Grund des sonntäglichen Pokalspiels der Nullneuner in Struth die erste Garnitur nur eine Halbzeit spielte, während der zweite Durchgang überwiegend von Akteuren des Regionalklassenvertreters bestritten wurde. Im ersten Abschnitt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit deutlichen Chancenvorteilen bei den Einheimischen. Es war schon beeindruckend, wie sich die Hausherren gegen den Oberligavierten der vergangenen Saison behaupteten, nur vor dem Tor fehlte es an der nötigen Kaltschnäuzigkeit. So zischte Peter Springers Distanzschuß aus 16 m nur knapp über den Jenaer Kasten (6.), nach einem Stellungsfehler Maik Wedekinds kam Garry Haüßler in Ballbesitz, verfehlte aber das Tor (10.). Mit einem tollen Reflex holte Zeiss Keeper Tobias Antonie David Leischners im Strafraum abgezogenen Kracher aus dem Torwinkel (13.), auf Zuspiel des agilen Jens Lippert auf dem linken Flügel, setzte erneut Leischner den Ball aus 10 m, per Direktabnahme über den Querbalken (23.). Einen Freistoß von der rechten Seite Daniel Trübenbachs, köpfte dessen Bruder Andy knapp am Tor vorbei (32.). Zum ersten mal ernsthaft musste SV Keeper Christian Apel bei Treitls Distanzschuss eingreifen (38.). Zu diesem Zeitpunkt überraschend ging der Favorit in Führung, einen untemperierten Rückpass Wedekinds nahm Andy Luge auf und ließ Apel keine Abwehrmöglichkeit (45.). Sofort nach Wiederanpfiff brachte Zeiss Keeper Antonie Leischner im Strafraum zu Fall, was einen berechtigten Foulelfmeter nach sich zog, jedoch zeigte der sonst sichere Schütze Steffen Danneberg Nerven und schoß den Ball neben das Tor (45.). Wie erwartet konnte die fast komplett durchgewechselte Heimelf nicht mehr ganz an die starke Vorpausenleistung anknüpfen. Fast nur mit Abwehraufgaben beschäftigt zog sie sich dennoch achtbar aus der Affäre und machte den nun dominierenden Jenensern das Leben so schwer wie möglich. Die erste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel eröffnete sich Thomas Hertig, der mit einem Schlenzer nur hauchdünn den Gästekasten verfehlte (55.). In der Folge spielten die Jenaer ihre Vorteile im Passspiel, im Zweikampfverhalten und Ballsicherheit vermehrt aus und gingen ein hohes Tempo. Einen zu kurz abgewehrten Freistoß Christian Streckenbachs, staubte Frank Cay erfolgreich ab (57.), einen langen Ball Häußlers nahm Luge auf und erzielte freistehend das dritte Tor (64.). Nach einer Kombination über sechs Stationen überwandt Christoph Grabinski ungehindert den SV Schlussmann (66.). Mit einem Schuß aus Nahdistanz erzielte wieder Grabinski den Endstand in der nun einseitigen Begegnung (88.). Im Anschluß lobten alle Beteiligten übereinstimmend die Klassebedingungen auf diesem neuen Geläuf, das nach modernsten Gesichtspunkten errichtet wurde. Allen Organisatoren und Sponsoren sei an dieser Stelle für das Gelingen dieses Events herzlicher Dank gesagt.
SV 09 : Apel (46. Streckenbach), Bonsack (46. Eger), Wedekind (46. Manthey), Springer (46. Moritz), Seel, Leischner (46. Eck), Lux (46. Lesch), Danneberg ( 46. Güntner), D. Trübenbach (46. Popig), Lippert (46. Glass), A. Trübenbach (46. Hertig)
C.Z. Jena II : Antonie, Häußler, Luge, Bosse (15. Siefkes), Serrek, Röppnack, Fuß, Strohonov (30. Treitl), Cay, Grabinski, Papst
Zuschauer : 400
Schiri: Leinhos (Gotha)
Torfolge : 0:1 Luge (45.), 0:2 Cay (57.), 0:3 Luge (64.), 0:4, 0:5 Grabinski (66., 88.)
SV 09 Arnstadt : ESV Lok Erfurt 4:1 (2:1)
Deutlich verbessert
Offensichtlich hatte der Thüringenligist seine Lehren aus dem desolaten Auftritt in der zweiten Halbzeit in Geschwenda gezogen, denn die Nullneuner präsentierten sich über neunzig Minuten konzentriert und ließen mit konsequentem Abwehrverhalten kaum torgefährliche Aktionen des Gegners zu. Allerdings brauchten die Hausherren knapp eine halbe Stunde um in die Gänge zu kommen. Fehlabspiele, Missverständnisse, mangelndes Durchsetzungsvermögen und das Verpassen des richtigen Moments des entscheidenden Abspiels verhinderten zunächst zwingende Torgelegenheiten. In dieser Phase gefielen die Landeshauptstädter mit Ballsicherheit, klugem verengen der Räume und entschlossenem Zweikampfverhalten. Am Strafraum war aber für den Landesklassist meist Endstation. Das Führungstor hatte dann Denny Gothes auf dem Fuß, als er eine glänzendes Zuspiel Daniel Trübenbachs von der Grundlinie nicht richtig traf, den anschließenden Nachschuss Andy Trübenbachs entschärfte Maik Rönicke im Gästetor (2.). Im direkten Gegenzug schoß Marcus Heun zu schwach und stellte damit Christian Streckenbach vor keinerlei Probleme (3.). Nach einem Flankenwechsel Gothes kam Jens Lippert in Ballbesitz, schwenkte nach Innen, traf aber nur Lok Abwehrakteur Ruthsatz (20.). Eine Ecke D. Trübenbachs verlängerte Maik Wedekind per Kopf auf den am langen Pfosten freistehenden Lippert, der den Ball an die Querlatte hämmerte (29.). Erneut stand nur der Pfosten im Wege, als A. Trübenbach eine gefühlvolle Linksflanke Lipperts an letzteren köpfte (36.). Einen Querpass Gothes nahm Rocco Lux auf und wurde im Strafraum von den Beinen geholt, den berechtigten Strafstoß verwandelte Steffen Danneberg gewohnt souverän (40.). Zwei Minuten später schlug Lux einen Freistoß in den Strafraum, dort umkurvte Lippert Torwart Rönicke, legte auf den besser postierten D. Trübenbach ab, der den Ball in die Maschen wuchtete (42.). Der Anschlusstreffer fiel kurios bei dem die Hintermannschaft des SV 09 nicht im Bilde war. Nach einem weiten Ball eilte Streckenbach aus seinem Tor, wehrte per Kopf außerhalb des Strafraumes zu kurz auf Stefan Bauer ab, welcher die Kugel aus 30 m ins verlassene Tor bugsierte (44.). Im zweiten Durchgang sah man von den Blumenstädtern in der Offensive nichts mehr, denn nun bestimmten die lauf-und spielfreudigen Einheimischen klar die Szenerie. Mit erhöhtem Tempo, Flügelspiel und gelungenem Kombinationen verlagerte man das Geschehen ausschließlich in die Gästehälfte. D. Trübenbach setzte sich im Strafraum durch, seine genaue Eingabe drosch der heranfliegende, freistehende Peter Springer aus kurzer Entfernung über den Kasten (49.). In der nächsten Szene war er erfolgreicher, dieses mal war der sich gekonnt durchtankende Lippert Vorlagengeber, so das Springer nach dessen Hereingabe nur noch den Fuß hinhalten brauchte (59.). Danach stand Lok Schlussmann Rönicke des Öfteren im Blickpunkt, als er Lipperts Direktabnahme parierte (62.), dem auf ihn frei zusteuernden Danneberg den Ball vom Fuß nahm (69.) und auch Tobi Sömmers abgefälschtem Dierektschuß mit einem Reflex aus dem rechten Toreck fischte (82.). Chancenlos war er jedoch gegen D. Trübenbachs Lupfer, der nach mustergültigem Anspiel David Leischners den auch in dieser Höhe verdienten Endstand erzielte (88.).
SV 09 : Streckenbach, Wedekind, Kemter, Springer, Lux, Leischner, A. Trübenbach (46. Seel), Danneberg, Gothe, Lippert (70. Sömmer), D. Trübenbach
ESV Lok : Rönicke, Rudolph, Döring (46. Hoffmann), Ruthsatz, Seydenschwanz, Bauer, Sperlich, Rowicki, Skaba, Heun (38. Gliffe), Gießler
Schiri : Eichler (Erfurt)
Zuschauer : 30
Torfolge : 1:0 Danneberg (40.), 2:0, 4:1 D. Trübenbach (42., 88.), 2:1 Bauer (44.), 3:1 Springer (59.)
SpVgg Geratal II: SV 09 Arnstadt 5:5 (0:3)
Glückliches Remis für den Favoriten
Gegen die zwei Spielklassen höher angesiedelten Gäste war die SpVgg Geratal zunächst voll in der Verteidigung gebunden, denn das Geschehen spielte sich ausschließlich in der Hälfte der Gastgeber ab. Torwart Vodermayer konnte sich einige Male auszeichnen, eine Ecke folgte der anderen. Lippert traf aus drei Metern mit einem abgefälschten Schuss nach schnellem Einwurf und Rückpass von der Grundlinie ins Tor zum 0:1 (21.). Yorulmaz lenkte einen Schuss per Kopf an die Latte, den Abpraller verwertete Lippert (0:2/24.). Nach Ballverlust der Gastgeber in der Vorwärtsbewegung schloss Andy Trübenbach per Flachschuss aus vollem Lauf den schnellen Konter ab (0:3/26.). Danach hatten die Gäste weitere Möglichkeiten. Danneberg verstolperte frei vorm Tor (32.) und Trübenbach traf unter Bedrängnis den Pfosten (37.). Die Gerataler versuchten sporadisch ihr Glück. Ein Nachschuss nach Lattentreffer setzte Omachonu neben das Tor (34.). Als Dobschanetzki im Strafraum angeschossen wurde, fand der Ball von seinem Kopf ebenfalls nicht den rechten Weg (35.). Eine über mehrere Stationen direkt gespielte Ballstafette schloss Dobschanetzki mit einem satten Schuss ins Eck ab. Der Jubel war verfrüht, da der Schieds- und Linienrichter auf Abseits entschieden.
Nach der Halbzeit fiel das 0:4 (46.) durch Lippert. Jetzt gab keiner der Zuschauer noch einen Pfifferling für die Hausherren, zumal eine Minute später ein gefährlicher Springer-Freistoß von Senglaub nur mit toler Parade gehalten werden konnte. Doch plötzlich kam der Gastgeber ins Spiel. Kurios dessen erster Treffer. Während sich Apel im Tor der Gäste mit einem
Kinderball hinter seinem Tor befasste, legte sich Musch den Spielball in Höhe des Strafraums an der linken Außenlinie zum
Freistoß zurecht. Es folgte “ein Strich“ und nicht einmal das berühmte Haar passte zwischen den Ball und dem oberen rechten Toreck (1:4, 55.). Ein Traumtor! Die Gastgeber spielten nun gut mit und zeigten Stürmerqualitäten. Ein Pass in den Lauf von Heyer hebelte die Viererkette aus, und er vollendete flach zum 2:4 (69.). Die Gäste waren noch unkonzentriert, da wiederholte sich die Situation, die mit einem Schuss durch die Beine des heraus eilenden Apel von Dobschanetzki abgeschlossen (3:4/70.) wurde. Jetzt wurde es interessant. Es folgte ein Freistoß von Musch an den Pfosten, im Nachschuss machte Omachonu das 4:4 (73.). Nun versuchte Arnstadt das Resultat wieder zu ändern und spielte nach vorn. Als Dobschanetzki nach Pass von Musch in den Raum allein auf Apel zulief und auch diesen Ball im Tor versenkte, konnten die Zuschauer es nicht fassen (5:4/82.). Der Angriffsdruck der Gäste nahm immer mehr zu und Voigt gelang der Ausgleich (5:5/84.). fm
FSV 06 Ohratal : SV 09 Arnstadt 0:8 (0:5)
Abschlußstark
Nachdem das für Sonnabend angesetzte Testspiel in Altengottern ausfiel, kam am Sonntag kurzfristig eine Testspartie auf dem holprigen Sportplatz in Hohenkirchen beim Regionalklassenvertreter FSV 06 Ohratal zu Stande. Zum Abschluß ihres viertägigen Trainingslagers in Molsdorf präsentierte sich der hochüberlegene Verbandsligist zumindest im ersten Durchgang lauf-und spielfreudig, ließ die allerdings nur überschaubar Gegenwehr zeigenden Ohrataler mit flüssigen oftmals direkt gespielten Kombinationen kaum einmal aus ihrer Hälfte herauskommen. Den Torreigen eröffnete Norman Bonsack, der aus 22 m nach Freistoßablage David Leischners per Aufsetzer ins linke Eck traf (6.), Pech hatte anschließend Denny Gothe, dessen Direktabnahme am Pfosten landete (13.), Vorlagengeber war hier erneut Leischner. Maik Wedekind erkämpfte sich im Mittelefeld den Ball, passte sofort auf Jens Lippert, der wiederum direkt den ungedeckten Gothe bediente, welcher mit einem platziertem Flachschuß ins rechte Toreck erfolgreich war (23.). Mit einem unwiderstehlichem Alleingang über den linken Flügel, setzte Steffen Danneberg gekonnt Andy Trübenbach in Szene, der den Ball über den herauseilenden Ohrataler Keeper Mario Kautz lupfte, so das Gothe wenig Mühe hatte zu vollenden (26.). Eine Co-Produktion der Trübenbach Brüder ging dem vierten Tor voraus, als Andy seinem Bruder Daniel die Kugel maßgenau nach einer Ecke servierte und letztgenannter freistehend ins Tor köpfte (29.). Seine überragende Leistung krönte der nie zu stellende Steffen Danneberg, der drei Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen ließ und überlegt das fünfte Tor erzielte (34.). Die einzige Möglichkeit der Hausherren vergab Nico Baum, welcher aus Nahdistanz an Christian Apel scheiterte (36.). Kurz vor dem Pausenpfiff verzog dann noch Jens Lippert in aussichtsreicher Position (43.). Nach dem Seitenwechsel machten sich erwartungsgemäß die kräftezehrenden Trainingseinheiten der letzten Tage bemerkbar, so schaltete der Gast einen Gang zurück und begnügte sich mit vereinzelten Angriffshandlungen, die aber immer Torgefahr erzeugten. Erneut führte ein Standard zum Tor, dieses mal „nickte“ Marc Moritz D. Trübenbachs Ecke ein (50.). Ein glänzendes Zuspiel des 18-jährigen Lukas Glass nahm David Leischner auf, schoß aber völlig freistehend Ohratals Schlussmann Christian Fey an (55.). Dem talentierten Youngster Lukas Glass gelang nach Vorlage Dannebergs sein erstes Tor im Männerteam (69.). Weitere Möglichkeiten vergaben Gothe mit einem Schuß an den Innenpfosten, der nachfolgend in Ballbesitz kommende Dominik Voigt schoß einen Ohrataler Akteur auf der Torlinie an (74.), sowie Danneberg (79.)und Voigt (76.). Den Ehrentreffer verhinderte Wedekind, der den Ball für seinen schon geschlagenen Keeper Christian Streckenbach aus der Gefahrenzone schlagen konnte (86.). Den Schlusspunkt unter die einseitige Partie setzte Leischner mit einem Kopfball aus kurzer Entfernung (88.).
SV 09 : Apel (46. Streckenbach), Wedekind, Bonsack, Eck, Moritz, Leischner, Danneberg, D. Trübenbach, Lippert (46. Voigt), Gothe, A. Trübenbach (46. Glass)
Schiri : Gröbel (Gotha)
Zuschauer : 37
Torfolge : 0:1 Bonsack (6.), 0:2, 0:3 (23., 26.) Gothe, 0:4 D. Trübenbach (29.), 0:5 Danneberg (34.), 0:6 Moritz (50.), 0:7 Glass (69.), 0:8 Leischner (88.)
SV 09 Arnstadt : FSV Martinroda 3:2 (0:0)
Heimelf ließ viele Chancen aus
Auf dem Lok Platz entwickelte sich ein interessanter Vergleich zwischen beiden Kontrahenten. Auf der einen Seite entsprach das knappe Ergebnis nicht ganz dem Verlauf, denn die noch ohne Seel, D. Trübenbach, Bonsack und Moritz auflaufenden Einheimischen besaßen deutliche Spiel-und Chancenvorteile, doch in der Schlußphase verhinderte Christian Apel, der geschickt, nach Denny Gothes Stockfehler den Winkel verkürzte gegen den auf ihn zusteuernden David Blaschczok den möglichen Ausgleich für den sich ordentlich verkaufenden Landesklassenvertreter. Im ersten Durchgang neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, so dass es wenige zwingende Möglichkeiten zu registrieren gab. Die Nullneuner besaßen mehr Feldanteile, machten es sich aber gegen die aus einer massierten Deckung agierenden Martinrodaer mit dem einen oder anderen Leichtsinnsfehler oftmals selbst schwer. So konterten die Gäste nach einem Ballverlust über Jörg Baranowski, dessen Rechtsflanke Andre Berlt nicht richtig traf (8.). Im direkten Gegenzug spielte Rocco Lux Torwart Lars Fabig aus, seine genaue Eingabe erreichte den freistehenden Jens Lippert, welcher aus kurzer Entfernung einen Martinrodaer Akteur auf der Torlinie anschoß (9.). Der sonst stark aufspielende Maik Wedekind verlor den Ball gegen Baranowski, der aber am glänzend reagierenden Christian Apel scheiterte (12.). Anschließend setzte sich Lippert im Strafraum durch, zog aus halbrechter Position ab, verfehlte aber knapp das Tor (15.). Eine Ecke Andy Trübenbachs wuchtete Peter Springer per Kopf freistehend auf das Gästetor, wo erneut ein Verteidiger auf der Linie für seinen schon geschlagenen Keeper retten musste (26.). Bei den Hausherren fehlten es noch an der Passgenauigkeit, so dass die aufmerksame Deckung der Gäste meist klären konnte. Im zweiten Durchgang jedoch erhöhte Arnstadt die Schlagzahl, nun auch mit dem nötigen Zug zum Tor. Rocco Lux spielte den Ball A. Trübenbach genau in den Lauf, dessen Schuß zischte am kurzen Eck vorbei (53.). Das fälligen Führungstor gelang dann Jens Lippert, Lux schlug von Halblinks einen Freistoß in den Strafraum, dort fälschte ein Gästespieler den Ball an die Querlatte ab, am schnellsten schaltete der Arnstädter Toremacher und köpfte das Leder mühelos über die Torlinie (55.). Die Einheimischen setzten nach, ein tolles Zuspiel Marcus Kemters nahm Lippert auf, setzte Steffen Danneberg mustergültig in Szene, dieser fand aber am glänzend reagierenden Fabig seinen Meister (56.), chancenlos war er dann gegen Maik Wedekinds Schuß ins lange Eck, nachdem letzterer von Denny Gothe bedient wurde (62.). Nur zwei Minuten später nutzte Neuzugang Chris Machts (JSG Arnstadt) eine Schlafwageneinlage der SV Hintermannschaft spielte noch Apel aus und schob den Ball zum Anschlußtreffer in die Maschen (64.). Gleich zweimal hintereinander verhinderte Fabig gegen Lippert aus 16 m und Dominik Voigt per Kopf mit Glanzparaden weitere Gegentore (71., 72.). Auch der freistehende David Leischner kam am Gästekeeper nicht vorbei, sein anschließender Schuß strich über den Querbalken (75.). Das dritte Tor für seine Farben markierte Lippert, der eine Hereingabe des talentierten A-Juniors Tobi Sömmer, direkt aus naher Distanz verwandelte (78.). Eine weitere Nachlässigkeit der SV Deckung kam dem spielfreudigen Derryl Mbolo entgegen, als er im zweiten Versuch Christian Apel zum erneuten Anschlußtor für seine nie aufsteckende Mannschaft überwandt (80.). In der Schlussminute entschärfte schließlich Fabig gekonnt eine 20 m Freistoßrakete Leischners.
SV 09 : Apel, Wedekind, Eck (63. Vester), Kemter, Gothe, Lux (63. Glass), Leischner, Danneberg, A. Trübenbach (63. Voigt), Springer (70. Sömmer), Lippert
Martinroda : Fabig, Kästner, Raffel, Kah, Blaschczok, Reuss, Berlt, Baranowski (46. Trefflich), Machts, Mbolo, Hartung (46. Vana)
Schiri : Leinhos (Gotha)
Zuschauer : 80
Torfolge : 1:0 Lippert (55.), 2:0 Wedekind (62.), 2:1 Machts (64.), 3:1 Lippert (78.), 3:2 Mbolo (80.)
SpVgg Geratal : SV 09 Arnstadt 1:2 (0:0)
Gäste dominierten
Das bei erneut tropischen Temperaturen ausgetragene Testspiel auf dem gut bespielbaren Rasenplatz in Geraberg sah am Ende mit dem Verbandsligisten aus Arnstadt einen klaren und verdienten Sieger. Obwohl Trainer Jürgen Heun auf Grund Krankheit, Verletzungen und beruflicher Verhinderungen von fünf Akteuren umstellen musste-so rückten Peter Springer und Denny Gothe in die Viererabwehrkette-konnte sein Team überzeugen und präsentierte sich als geschlossene Einheit. Mit schnellen Ballpassagen wurde das Mittelfeld überbrückt, dazu fanden die wendigen Arnstädter Angreifer immer wieder Lücken in der Gerataler Deckung. Auch im Spiel ohne Ball, im Zweikampfverhalten und auch läuferisch überzeugten die ballsicheren Gäste. Nur beim Verwerten der Torgelegenheiten gab es noch deutliche Defizite, so hielten die Hausherren das Ergebnis in einem erträgliche Rahmen. Die Einheimischen versuchten meist über Tobias Huck mit langen Bällen und Distanzschüssen zum Erfolg zu kommen, meist jedoch blieben die Konterattacken im Ansatz stecken. Bereits in der Anfangsphase hätte der Favorit in Führung gehen können, doch Dominik Voigt erwischte freistehend aus Nahdistanz eine präzise Linksflanke Springers nicht richtig (2.), dann agierte Voigt aus günstiger Schussposition zu zögerlich, so das dessen Schuß nach Andy Trübenbachs glänzender Vorarbeit zur Ecke abgefälscht wurde (3.). Wieder war A. Trübenbach auf dem rechten Flügel nicht zu stellen, seine Hereingabe hämmerte Rocco Lux aus vollem Lauf nur knapp über den Kasten (12.). Nach einem schnell ausgeführten Freistoß Hucks, tauchte der junge Maik Hoffmann im Strafraum auf, schoß aber aus spitzem Winkel neben das Tor (19.). Als der einschussbereite Trübenbach im Strafraum von den Beinen geholt wurde, blieb der Pfiff des Unparteiischen überraschend aus, in der nachfolgenden Szene verpassten Trübenbach und Jens Lippert David Leischners scharf in den Strafraum gezogene Eingabe (23.). Die beste Chance für die Einheimischen besaß Robert Gothe, der mit einem 25 m Freistoßhammer Christian Apel zu einer Glanzparade zwang (33.). Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Nullneuner die Partie. Fast wäre Springer ein Tor des Monats gelungen, doch dessen aus halblinker Position abgefeuerte Direktabnahme zischte nur um Zentimeter am linken Toreck vorbei (57.). Der Führungstreffer des SV 09 resultierte aus einer Maßflanke Lipperts auf den freistehenden, aufgerückte Maik Wedekind, der per Kopf das Leder freistehend über die Linie drückte (61.). Ein tolles Zuspiel Denny Gothes erreichte Lippert, der in unnachahmlicher Manier Christopher Deltow im Gerataler Tor umkurvte und zum zweiten Tor einschob (67.). Eine weitere Chance vergab der als Feldspieler eingewechselte Christian Apel, als er Gothes Hereingabe nicht unter Kontrolle bekam, den anschließenden Distanzschuss Leischners lenkte Deltow zur Ecke (79.). Es sprach für die Moral der Hausherren, die nicht aufstecken und immer den Weg nach vorn suchten, während die Gäste kräftebedingt in der Schlussphase manches mal zu leichtsinnig und unkonzentriert agierten. So bediente Huck den freistehenden Hoffmann, der mit einem Flachschuß ins linke Eck Christian Streckenbach keine Abwehrchance ließ (83.). Allen Akteuren gilt ein großes Lob, bei diesen Bedingungen eine solch kurzweilige und ansehenswerte Begegnung abzuliefern.
SV 09 : Apel (46. Streckenbach.), Wedekind, D. Gothe, Springer, Moritz, Lux (70. Apel), Leischner, Danneberg, Lippert, A. Trübenbach (46. Vester), Voigt
Geratal : Deltow, Hoffmann (53. Malesse), Franz, Rösler, Huck (53. Heinze), Y. Ben Achour (53. Heyer), R. Gothe, Mielke, Brandl, A. Ben Achour (10. Kohlschmidt), Wollenschläger
Zuschauer : 85
Schiri : Ronis (Steinbach-Hallenberg)
Torfolge : 0:1 Wedekind (61.), 0:2 Lippert (67.), 1:2 Hoffmann (83.)
SF Marbach : SV 09 Arnstadt 1:3 (1:3)
Siel-und Gegner klar kontrolliert
In ihrem zweiten Test bezwangen die Nullneuner am Donnerstagabend auf dem staubtrockenem Sportplatz in Salomonsborn den Erfurter Bezirksligisten Sportfreunde Marbach mühelos mit 3:1. Vor allem im ersten Durchgang lief der Ball zügig durch die eigenen Reihen, mit schnell und direkt vorgetragenen Angriffen spielten sich die Gäste eine Vielzahl an guten Tormöglichkeiten heraus. Eine gut getimte Ecke Steffen Dannebergs köpfte Maik Wedekind nur knapp über den Kasten (2.), Neuzugang Marcus Kemter aus Kerspleben (früher Steinach, Wacker Gotha, Ilmenau) verfehlte das Tor aus 20 m, anschließend scheiterte David Leischner aus Nahdistanz nach Zuspiel Rocco Lux am herauseilenden Marabacher Schlussmann Ronny Markowski (10.). Die fällige Führung erzielte dann Andy Trübenbach, welcher nach präziser Hereingabe Dannebergs von der linken Seite erfolgreich aus kurzer Entfernung abstaubte (11.). Nur fünf Minuten später schlug Peter Springer einen Freistoß vom rechten Flügel in den Strafraum, dort fälschte erneut A. Trübenbach den Ball unhaltbar für Markowski ins lange Eck zum 2:0 ab (16.). Dem fast beschäftigungslosen Sven Merten, der auf Grund des Fehlens der Stammtorhüter Apel (Urlaub) und Streckenbach (Arbeit) das Tor hütete, unterlief ein Fangfehler, den der nachsetzende Mario Hofmann zum überraschenden Anschlusstreffer nutzte (23.). Den alten Abstand stellte jedoch Jens Lippert wieder her, als er eine genaue Rechtsflanke Springers gegen die Laufrichtung des Torwarts einköpfte (27.) Erneut war Keeper Markowski zur Stelle, als Lippert einen Diagonalpass Sebastian Ecks aufnahm aber aus spitzem Winkel zu schwach schoß (29.), nachdem Denny Gothe den Ball direkt auf Lippert passte hämmerte dieser die Kugel mit Vehemenz an die Querlatte (36.), schließlich zischte A. Trübenbachs Geschoß aus halbrechter Position am kurzen Pfosten vorbei (40.). Im zweiten Abschnitt mußten die Gäste ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen, bedingt auch durch einige Wechsel und der hohen Temperaturen litt nun der Spielfluß spürbar, Einzelaktionen prägten nun die Partie, Strafraumszenen gerieten zur Seltenheit. Pech hatte A. Trübenbach, dessen abgefälschter Direktschuß über das Tor segelte (54.). Die erste nennenswerte Torszene der harmlosen Hausherren besaß Steve Catterfeld, der per Drehschuß das Ziel knapp verfehlte (59.). zweimal (73., 85.) tauchten die Randerfurter jeweils nach leichtsinnigen Ballverlusten durch Christoph Rödiger in günstigen Schusspositionen vor dem Merten Tor auf, doch schoss der Marbacher Angreifer beide male deutlich neben das Tor. Für die Heun Schützlinge traf Danneberg noch den Pfosten (79.), während Markowski Gothes strammen Schuß von der Strafraumlinie mit einer Glanzparade zur Ecke abwehrte (88.). Das für Dienstag um 18.30 Uhr vorgesehene Testspiel gegen den FSV Martinroda, findet auf dem Lok Sportplatz statt.
SV 09 : Merten, Wedekind, Eck, Kemter (30. Vester), Leischner, Springer, Lux (59. Glass), Gothe, Lippert (59. Sömmer), Danneberg, A. Trübenbach (59. Voigt)
Zuschauer : 30
Schiri : Eib (Egstedt)
Torfolge : 0:1, 0:2 A. Trübenbach (11., 16.), 1:2 M. Hofmann (23.), 1:3 Lippert (27.)
SG FC Wartburgstadt/Lok Eisenach : SV 09 Arnstadt 3:2 (2:1)
Viel Luft nach oben
In ihrem ersten Testspiel unterlagen die ohne einige Stammkräfte auflaufenden Gäste etwas überraschend beim Landesklassenvertreter aus Eisenach. Allerdings schlug sich der Thüringenligist quasi selbst, denn zum Einen gab man den Gegentoren großzügig Hilfestellung, zum Anderen konnte man aus den Vorteilen in Sachen Ballbesitz und Torgelegenheiten kein Kapital schlagen, weil oft der besser postierte Mitspieler übersehen wurde und meist der finale Pass fehlte. Die bei brütender Hitze ausgetragene Partie sah zunächst die Arnstädter dominierend. Nach tollem Zuspiel Daniel Trübenbachs, auf seinen nach halbjähriger Verletzungspause erstmals wieder mitwirkenden Bruder Andy, war Torwart Rudolph einen Tick eher am Ball als der frei auf das Tor zustrebende SV Angreifer (8.), danach hämmerte David Leischner einen in zentraler Position gegebenen Freistoß in die Wolken (10.). Überraschend zu diesem Zeitpunkt gingen die vom früheren Rudislebener Trainer Albert Krebs betreuten Wartburgstädter durch eine Selbsttor Norman Bonsacks, der eine scharf getretene Eingabe vom rechten Flügel unglücklich ins eigene Tor abfälschte in Führung (34.). Nur zwei Minuten später überlupfte der Ex-Geraer Oberligaspieler Marc Janke nach einem Konter den etwas zu weit vor seinem Kasten postierten Christian Streckenbach zum 2:0 (36.). Noch vor dem Pausenpfiff gelang den Nullneunern der Anschluß. Im zweiten Versuch drückte Peter Springer eine Hereingabe D. Trübenbachs über die Linie (39.). Gleich nach dem Seitenwechsel traf Voigt per Kopf nur die Querlatte (48.), doch fünf Minuten später egalisierten die Heun Schützlinge durch Dominik Voigt, welcher davon profitierte, das Hörschelmann eine Linksflanke Springers über seinen Torwart köpfte, so das der Torschütze leichtes Vollenden hatte (53.). Den Endstand stellte schließlich Torjäger Marcus Arndt, nach Vorarbeit Alexander Pohls mit einem Direktschuß her (76.). Insgesamt suchten die Gäste verständlicher Weise noch ihren Rhythmus, dazu erschwerten zu viel Fehlabspiele im Mittelfeld den Spielaufbau.
SV 09 : Streckenbach, Bonsack, Eger, Wedekind, Moritz, Eck (46. Sömmer), Leischner, D. Trübenbach, Lippert, Springer (55. Gothe), A. Trübenbach (46. Voigt)
Eisenach : B. Rudolph (46. Stoll), Axmann (46. Offenhaus), Koch, Hörschelmann (55. Müller), Reinhardt (46. Ortlepp), Pohl, Gröger, P. Rudolph (46. Leinhos), Braunschweig, Arndt, Janke (55. Georgios)
Zuschauer : 50
Schiri : Vinz (Mihla)